22. - 29.04.2026   

CINELATINO 2026

Das Filmfestival CINELATINO 2026 bringt auch in diesem Jahr besondere Filmstimmen aus Spanien und Lateinamerika in die Region.

© Alexander Gonschior
Ort
Das Festival für spanischen und lateinamerikanischen Film findet in Tübingen, Stuttgart, Freiburg und Reutlingen statt.
Termin
22. - 29.04.2026

Das Filmfestival CINELATINO 2026 bringt auch in diesem Jahr besondere Filmstimmen aus Spanien und Lateinamerika in die Region: Gezeigt wird das Programm in Tübingen, Stuttgart, Freiburg und Reutlingen. Mit seiner 33-jährigen Tradition, fünfstelligen Besucherzahlen in den Kinosälen der Festivalstädte und großem Medieninteresse hat sich CINELATINO zur wichtigsten Plattform für lateinamerikanischen und spanischen Film in Deutschland entwickelt.

Vom 22. bis 29. April sorgt das CINELATINO wieder für Festivalatmosphäre und hispanisches Flair in Tübingen, Reutlingen, Stuttgart (23.–29. April) sowie Freiburg. Mit rund zwanzig Filmen aus Spanien und Lateinamerika und einem vielseitigen CineSalón lädt das Festival zu interkulturellen Begegnungen in entspannter Atmosphäre ein.

Länderschwerpunkt Uruguay – das Land zwischen den Giganten

In der 33. Ausgabe des CineLatino und der 23. Ausgabe des CineEspañol richtet sich der Länderschwerpunkt auf Uruguay – das auf den ersten Blick unscheinbare Land zwischen Argentinien und Brasilien. Uruguay gilt als eines der progressivsten und sichersten Länder Südamerikas und ist bekannt für stabile Demokratie, hohe Lebensqualität und eine lebendige Kultur. Trotz seiner geringen Größe überzeugt das Land mit starken sozialen Reformen und bleibt dennoch oft unter dem Radar. Das Festival möchte zeigen, dass Uruguay weit mehr zu bieten hat als gängige Bilder von Pampa und Gauchos – und dass manchmal auch vermeintlich kleine, unscheinbare Akteur*innen (wie etwa Tauben) eine große Rolle spielen können.

Politischer Fokus: Menschenrechte in Lateinamerika

Im diesjährigen Themenfokus greift das CINELATINO eine hochaktuelle Fragestellung auf: Menschenrechte in Lateinamerika. Die Region steht weiterhin vor erheblichen Herausforderungen – befeuert durch politische Konflikte, wirtschaftliche Instabilität und die Diskriminierung marginalisierter Gruppen. Sichtbar werden diese Spannungen unter anderem durch Repressionen in Ländern wie Venezuela sowie durch anhaltende Ungleichheiten gegenüber indigenen, queeren, afro-lateinamerikanischen und migrantischen Communities. Zugleich wächst die internationale Aufmerksamkeit für Fragen von Sichtbarkeit und Menschenwürde – auch über popkulturelle Stimmen und globale Debatten.

Das Festival widmet dem Thema nicht nur ausgewählte Filme (unter anderem zu queeren und indigenen Perspektiven), sondern setzt im CineSalón auch einen Schwerpunkt mit einer Podiumsdiskussion.

https://filmtage-tuebingen.de/

Veranstalter

Das CINELATINO wird organisiert von Filmtage Tübingen e.V. in Zusammenarbeit mit Vereinigte Lichtspiele Tübingen, Delphi Arthaus Kino Stuttgart, Programmkino Kamino Reutlingen, Café Haag Tübingen, der Universität Tübingen und dem Kommunalen Kino in Freiburg.

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