Die turbulente, bitterkomische Produktion von HOLY MEAT, dem neuen Film von Regisseurin Alison Kuhn – gefördert u. a. durch die MFG Baden-Württemberg kommt ins Kino. Gedreht wurde nicht nur im ländlichen Südwesten, sondern auch an mehreren Standorten in der Region Stuttgart. Zu den markanten Motiven gehört etwa das Theaterhaus Stuttgart, das als kreativer Spielort für die filmische Inszenierung diente.
In HOLY MEAT eskaliert eine dörfliche Laienaufführung der Passion Christi zu einem geradezu blasphemischen Rave – und führt drei Menschen zusammen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Roberto, ein Regisseur, der nach einem Skandal aus der Berliner Off-Szene verstoßen wurde; Mia, eine junge Metzgerin, die plötzlich die Verantwortung für ihre Schwester mit Down-Syndrom übernehmen muss; und Pater Oskar Iversen, der aus rätselhaften Gründen nicht in seine dänische Gemeinde zurückkehren kann. Um die Schließung seiner neuen Pfarrei im schwäbischen Winteringen abzuwenden, setzt Oskar auf ein spektakuläres Passionsspiel, das den theateraffinen Erzbischof überzeugen soll.
Entstanden ist ein absurdes, temporeiches Triptychon über Einsamkeit, Verantwortung und die katholische Kirche – mit Jens Albinus, Homa Faghiri und Pit Bukowski in tragenden Rollen.
Produziert von Niama-Film und Domar Film, mit Camino Filmverleih im Vertrieb und einer Laufzeit von 117 Minuten (FSK 12), startet HOLY MEAT am 1. Januar 2026 bundesweit im Kino.




