Level up! Gamification im Museum: Neue Impulse für offene und ko-kreative Museumsräume

Level up! Gamification im Museum: Neue Impulse für offene und ko-kreative Museumsräume

Das Förderprogramm Level up! Gamification im Museum der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg unterstützt Museen und Kultureinrichtungen bei der Entwicklung von Games- und Gamification-Projekten. Noch bis zum 13. Februar können sich Interessierte auf die aktuelle Ausschreibung bewerben. Gefördert werden Vorhaben mit bis zu 10.000 Euro pro Projekt.

Games und spielerische Ansätze bieten große Potenziale für den Kulturbereich: Sie eröffnen neue, niedrigschwellige Zugänge zu komplexen Inhalten, fördern aktive Beteiligung und können dazu beitragen, Museen als offene, dialogorientierte Erfahrungsräume weiterzuentwickeln. Besonders jüngere Zielgruppen lassen sich über spielerische Formate gezielt ansprechen und einbinden.

Im aktuellen Newsletter Digitale Kultur hat die MFG dazu mit Dejan Simonović, Leiter der ComputerSpielSchule Stuttgart, gesprochen. Im Interview erläutert er, warum Games als Kultur-, Lern- und Bildungsmedium zunehmend an Bedeutung gewinnen und welche Rolle ko-kreative Prozesse bei der Entwicklung erfolgreicher Gamification-Formate spielen.

Die ComputerSpielSchule Stuttgart ist ein medienpädagogisches Angebot des Stadtmedienzentrum Stuttgart und versteht digitale Spiele als Ausgangspunkt für reflektiertes Lernen, kreatives Gestalten und sozialen Austausch. In Workshops, offenen Angeboten wie Game, Make & Learn sowie in Kooperationen mit Bildungs- und Kultureinrichtungen werden Games nicht nur gespielt, sondern analysiert, weiterentwickelt und in neue Kontexte übertragen.

Im Programm „Level up! Gamification im Museum“ steht insbesondere die Frage im Fokus, wie Museen durch ko-kreative, spielerische Ansätze neue Formen der Teilhabe ermöglichen können. Gamification wird dabei nicht als Selbstzweck verstanden, sondern als Werkzeug, um Dialog, Mitgestaltung und nachhaltige kulturelle Bildung zu fördern.

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