Doku-Serie „Der Anschlag“ für den Deutschen Fernsehpreis nominiert

Die Doku-Serie „Der Anschlag“ von Regisseurin und Autorin Astrid Schult ist für den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Beste Doku-Serie“ nominiert.

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Die Doku-Serie „Der Anschlag“ von Regisseurin und Autorin Astrid Schult ist für den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Beste Doku-Serie“ nominiert. „Der Anschlag“ beschäftigt sich in fünf Kapiteln mit dem Attentat auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz im Dezember 2016, bei dem 13 Menschen durch einen Lkw getötet wurden. In einer horizontal erzählten Dramaturgie nähert sich die Serie dem Geschehen aus unterschiedlichen Perspektiven und beleuchtet Hintergründe, Folgen und gesellschaftliche Dimensionen des Anschlags.

Zu Wort kommen unter anderem die Journalist*innen Jörg Diehl, Stefan Aust und Shakuntala Banerjee, der Berliner Opferanwalt Andreas Schulz sowie Sven Kurenbach, Leiter der Abteilung Islamistischer Terrorismus beim Bundeskriminalamt. Ihre Einblicke eröffnen neue Perspektiven auf den Fall und seine weitreichenden Folgen.

Weitgehend auf Re-Enactment-Szenen verzichtend, zeichnet Astrid Schult das Bild einer Verwundbarkeit nach, mit der die westliche Gesellschaft immer wieder konfrontiert ist. Gleichzeitig richtet die Doku-Serie den Blick auf die Stärke und Solidarität der Betroffenen, die den kollektiven Schock individuell verarbeiten und mit den langfristigen Folgen des Anschlags umgehen mussten.

Die Produktion entstand bei eikon media GmbH aus Stuttgart und wurde unter anderem von MFG Filmförderung Baden-Württemberg gefördert.

Buch und Regie: Astrid Schult
Bildgestaltung: Marcus Winterbauer
Kamera: Andy Lehmann, Sebastian Bäumler, Tobias Müller, Holger Ernst, Frank Ammann
Ton: Tobias Müller
Schnitt: Torsten Striegnitz
Musik: Hans Günter Wagener
Produzent: Christian Drewing
Redaktion: Nicole Baum, Katya Mader (3sat)

Produktion: eikon media GmbH
Förderung: MFG Filmförderung Baden-Württemberg, Medienboard Berlin-Brandenburg