Bildnachweis: film GmbH West
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ZDF-Fernsehfilm "Die Notärztin" in Stuttgart und Umgebung gedreht

Ein Setbericht von den Dreharbeiten von unserer Praktikantin Nadine Schneider

Auf den Personalnotstand in deutschen Krankenhäusern spielt der Film „Die Notärztin“ an. Darin spielt Alissa Jung die Ärztin Judith, die Kardiologin werden will. Während einer harten Schicht, die sie bei ihrer Ausbildung in einem personell unterbesetzten Stuttgarter Krankenhaus absolviert, stirbt eine Patientin. Sie wird in den Dienst im Notarztwagen versetzt und beginnt, über die Verhältnisse im Gesundheitssystem nachzudenken.

Die Notärztin ist eine Koproduktion der ZDF-Reihe „Das kleine Fernsehspiel“ und Die Film GmbH West, Stuttgart, die weit über 100 Produktionen für alle führenden Fernsehsender produziert hat. Viele der Produktionen wurden mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Gedreht wurde hauptsächlich im Bürgerhospital des Klinikums Stuttgart, in einem Altenheim in Zuffenhausen sowie in weiteren Außenschauplätzen in Stuttgart. Der genaue Sendetermin des 90-minütigen Dramas im kommenden Jahr steht noch nicht fest. Die Film Commission war bei der Drehortsuche und Teamvermittlung  tätig. Finanzielle Förderung erfolgte durch die MFG Filmförderung Baden-Württemberg.

Unsere Praktikantin Nadine Schneider war bei den Dreharbeiten dabei. Bestückt mit einem Headset sorgte sie als "Setrunner" für einen reibungslosen Ablauf hinter den Kulissen und für Ruhe am Set. "So habe ich mich unter anderem darum gekümmertt, dass der Set-Tisch mit heißen Getränken, Wasser und Brötchen für das Team immer bereit stand, ich habe Set-Wache gehalten, sofern das Motiv nicht abzuschließen war, für das Mittagessen Tische und Bänke vorbereitet, den Schauspielern zwischen den Drehs Getränke geholt und die 1. Regieassistentin unterstützt, indem ich die Schauspieler bzw. Komparsen auf ein bestimmtes Zeichen losschickte."

In der zweiten Praktikumswoche standen die Außenmotive auf dem Drehplan. Neben den oben bereits erwähnten Aufgaben musste man morgens als allererstes die Stromkabel und das Wasser an die einzelnen Sprinter der Gewerke anschließen, damit diese arbeiten konnten. Außerdem mussten die Aufenthaltsräume der Schauspieler gereinigt werden und Straßen bzw. Gehwege während des Drehs geblockt werden, um Schaulustige fernzuhalten. Nadine Schneider durfte als Lichtdouble ab und zu einspringen. Dies ermöglicht dem Regisseur/-in, den Beleuchtern sowie Kameraleuten, vor Beginn der Aufnahmen alles einzustellen ohne die eigentlichen Darsteller, da diese beispielsweise noch in der Maske sind.

"Zu meinen Highlights zählt sicherlich die Trailerfahrt. Ich hatte so etwas noch nie zuvor gesehen und war fasziniert davon, wie alles um den NEF aufgebaut und eingerichtet wurde. Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. So hieß es an diesem Tag: Abwarten und Tee trinken, bis sich das Wetter wieder beruhigt hatte. Wir drehten letztendlich gegen die Zeit, da wir die Genehmigung nur bis zu einer bestimmten Zeit besaßen."

 

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