Müllsammeln auf Langeoog
Bildnachweis: Sky Arts
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Kleine und feine Manufakturen stehen für Dokumentarfilm in der Region

Die Produktionsfirmen "Hawkins & Cross", "Böller und Brot" oder "Filmtank" produzieren interessante Dokumentarfilme zum Thema Gesellschaftspolitik, Umweltschutz und Ökosysteme

Die zweiteilige Dokumentation „Dead Sea. Kunst für die Meere“ der Produzenten Hawkins und Cross, Stuttgart, beschreibt das Sterben der Meere aus der Sicht von Künstlern, Umweltaktivisten und Forschern. Auf dem Sender Sky Arts abrufbar, steht sie für die Potenziale des Dokumentarfilms in der Region. Mit crossmedialen Projekten profilieren sich die Filmemacher Filmtank. In Ludwigsburg feilen sie an der fünfteiligen Serie über die Ökosysteme von Flussdeltas „Deltas of the World“ nebst VR-Experience. Ausstrahlung im Herbst auf Arte, die begleitende VR-Ausstellung ab 6. April im ZKM Karlsruhe. Bei Böller und Brot in Stuttgart entstehen seit 2000 sowohl konventionelle Filme mit starken, eigensinnigen Figuren als auch kunstvolle und erfrischend analoge Daumenkinos. Anfang 2019 kommt ihr Film „Narren“ über die Rottweiler Fasnet ins Kino.

Die Fäden der Dokumentarfilmer laufen im Haus des Dokumentarfilms in Stuttgart zusammen. Die Kulturinstitution bereichert seit 26 Jahren die Szene mit ihren reichen Archiven, Diskussionsangeboten und der Forschung. Vielen Menschen in der Region wurde sie jüngst durch das Filmportal www.daheiminderfremde.de gerecht. Die Dok-App gibt Auskunft über aktuelle Ausstrahlungen. „Heimatbilder. Stuttgart im Film entdecken“ am 28. April fordert Stuttgarter dazu auf, alte Filme mitzubringen und unter Anleitung digitalisieren zu lassen.

Die Veranstaltung Dokville am 28. und 29. Juni, begleitet vom SWR Doku-Festival vom 27. bis 30. Juni, und das Naturvision-Filmfestival vom 19. bis 22. Juli laden ein, sich selbst ein Bild zu machen.

Weitere Infos in der April-Ausgabe von "in-medias-res", dem monatlichen Newsletter der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart.

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