Deutscher Dokumentarfilmpreis | Bild: SWR/Monika Maier
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Deutscher Dokumentarfilmpreis: Die Nominierten

Verleihung am 28. Juni 2019 im Rahmen des SWR Doku Festivals in Stuttgart / insgesamt 37.000 Euro Preisgeld

Die Jury des Deutschen Dokumentarfilmpreises hat am 6. Mai 2019 in Stuttgart getagt. Aus 138 Einsendungen kamen zwölf Produktionen in die engere Auswahl für den Hauptpreis, fünf Filme wurden zusätzlich von einer Fachjury für den Preis der Opus GmbH vorgeschlagen.Der Deutsche Dokumentarfilmpreis wird am 28. Juni in Stuttgart verliehen. Das SWR Doku Festival findet vom 26. bis 29. Juni 2019 in Stuttgart statt.

Fünf Preise mit 37.000 Euro Preisgeld

Zusammen mit der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg vergibt der SWR seit 2003 den Deutschen Dokumentarfilmpreis, seit 2017 jährlich. Der Hauptpreis ist mit 20.000 Euro dotiert und wird von SWR und MFG gestiftet. Zum zweiten Mal gibt es einen weiterenPreis in Höhe von 5.000 Euro für einen dokumentarischen Film aus dem Bereich Musik, der von der Opus GmbH gestiftet wird. Über diesen Preis befindet eine eigene Fachjury. Einen Förderpreis in Höhe von 3.000 Euro vergibt das Haus des Dokumentarfilms. Die Norbert Daldrop Förderung für Kunst und Kultur vergibt einen mit 5.000 Euro dotierten Preis für einen Film über Künstlerinnen und Künstler oder die Entstehung von Kunst. Über diese Preise entscheidet eine Jury aus sieben Repräsentantinnen und Repräsentanten aus den Bereichen des Film- und Kunstschaffens. Auch die Stuttgarter Zeitung engagiert sich wieder und vergibt den „Preis der Leserjury der Stuttgarter Zeitung“; er ist mit 4.000 Euro dotiert.

Die genauen Nominierungen können hier nachgelesen werden.

Die Jury

Jury Deutscher Dokumentarfilmpreis: Irene von Alberti (Filmemacherin, Produzentin und Verleiherin „Filmgalerie 451“), Ansgar Frerich (Produzent „Of Fathers and Sons“), Sigrid Klausmann-Sittler (Regisseurin „199 Kleine Helden“), Petra Reski (Schriftstellerin und Journalistin), Andreas Christoph Schmidt (Filmemacher „Krieg und Frieden – Deutsch Sowjetische Skizzen“), Andres Veiel (Filmemacher „Beuys“), Rosa Hannah Ziegler (Filmemacherin „Familienleben“). Die Fachjury für den Preis der Opus GmbH: Georg Dietl (Musiker), Michael Maschke (Produzent und Regisseur „Brian Auger – Life on Tour“), Stephan Plank (Filmemacher „Conny Plank – The Potential of Noise“).

Fülle von Einsendungen

Festivalleiter Goggo Gensch zu den Nominierungen: „Es hat mich unheimlich gefreut, dass in diesem Jahr mit 138 Einsendungen noch einmal mehr Filme eingereicht wurden als im letzten Jahr. Das ist eine große Wertschätzung für das Festival und die Preise. Ebenso schön fand ich es, dass sehr viele Nachwuchsfilme zur Auswahl standen und die Hälfte der Einsendungen von Filmemacherinnen stammten. Die nominierten Filme spiegeln dies und versprechen einen spannenden Wettbewerb. Ihre Themen zeigen einmal mehr, dass der Dokumentarfilm wie kaum eine andere Kunstform geeignet ist, den Blick auf die aktuelle Entwicklung unserer Welt zu schärfen.“

Verleihung im Rahmen des SWR Doku Festivals 2019

Die Preise werden am 28. Juni im Rahmen des dritten SWR Doku Festivals vergeben. Es findet vom 26. bis 29. Juni 2019 im Stuttgarter Metropol-Kino und im Haus der Katholischen Kirche auf der Königstraße statt. Alle nominierten Filme werden auf diesem Festival öffentlich aufgeführt, darüber hinaus gibt es Workshops zur dokumentarischen Filmarbeit für Schüler und die Möglichkeit zum persönlichen Austausch mit Filmemachern. Gefördert wird das Festival durch das Haus des Dokumentarfilms Europäisches Medienforum Stuttgart e.V., die Landeshauptstadt Stuttgart, die LFK – Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg Anstalt des öffentlichen Rechts, die MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH, die Norbert Daldrop Förderung für Kunst und Kultur, die Stuttgarter Zeitung Verlagsgesellschaft mbH, die Opus GmbH und die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH.

 

Quelle: Pressemitteilung des SWR Doku Festivals vom 7. Mai 2019

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